Drei Toteisverlandungen östlich Harpfetsham

Aus TraunStoaner
Toteisverlandungen östlich Harpfetsham
Toteisverlandungen auf historischer Karte

Drei Toteisverlandungen östlich Harpfetsham sind ein, ca. 0,68ha großes, flächenhaftes Naturdenkmal im Landkreis Traunstein.

Es erhielt im März 1982 durch Verordnung des Landratsamtes Traunstein den Schutzstatus.

Lage

Lageplan Amtsblatt

Östlich des Klostergutes Harpfetsham, in der Gemeinde Palling, befindet sich ein ca. 41 ha großes Moor. Im BayernAtlas als Filzholz genannt und in der geologischen Literatur als Harpfetshamer Filz beschrieben.[1]

Das Moor liegt zwischen dem äußersten Randmoränenwall (Harpfetsham) und dem nächst inneren Wall (Lampertsham) des Salzachgletschers.

Die drei Toteisverlandungen liegen in einem Moränenbereich, zwischen Randmoränen, am südlichen Rand des Moores. [2]

Schutzgebiet

Der Bereich der drei Toteisverlandungen ist mit 0,68 ha, als flächenhafte Naturdenkaml unter Schutz gestellt.

In der Verordnung wird hervorgehoben, daß sich wegen der Eigenart und Seltenheit, sowie ihrer ökologischen, wissenschaftlichen, entstehungsgeschichtlichen, floristischen und faunistischen Bedeutung, der Schutz im öffentlichen Interesse liegt.

Verordnung

Die Verordnung des Landratsamtes Traunstein (49/82) vom 19. März 1982, wurde auf Grund des Schreibens der Regierung von Oberbayern vom 03.03.1982 (Az. 820-8631-18-5/82) genehmigt.

Veröffentlicht im Amtsblatt für den Landkreis Traunstein, Nr. 13 vom 02. April 1982.

Teil West Flurnummer 3506

Die westlichste Senke liegt auf Flurnummer 3506 und hat einen Durchmesser von ca. 30 m.

Teil Nord Flurnummer 3493

Die nördliche Senke liegt auf Flurnummer 3493 und hat eine Länge von ca. 80 m und eine Breite von ca. 50 m.

Weblinks

Literatur

  • Müller, M. & Ziegler, J.-H.: Geologische Karte von Bayern 1:25.000, Blatt 8042 Waging a. See

Einzelnachweis