Schlacke im Bauschutt des Chiemgau und Rupertiwinkel

Aus TraunStoaner
Schlacke aus Graffelgruben

Schlacke im Bauschutt des Chiemgau und Rupertiwinkel ist nichts Ungewöhnliches, wurde doch über lange Zeit Schlacke als Baustoff im Chiemgau und Rupertiwinkel verwendet.

Insbesondere in Graffelgruben (bairisch: wilde Mülldeponien) kann man fündig werden.

  • Graffel [gràffe] = Gerümpel, Müll, Plunder, Schrott, Unrat[1]
  • Gruabn [gruàm] = Grube, Loch, Vertiefung in der Erde[2]

Bauschutt in Pattenham (Gemeinde Seeon-Seebruck)

Beim Umbau/Ausbau eines alten Bauernhauses (Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet), kam als verwendetes Baumaterial Schlacke zum Vorschein.

Graffelgrube bei Holzhausen (Gemeinde Waging a. See)

Eine Deponie mit Bauschutt unweit von Holzhausen enthält neben Ziegelsteinen und Quelltuff auch Schlackensteine.

Siehe auch

Einzelnachweise